Das JuMa-Team mit dem Song „Mittelungleichungen“
Seit vier Jahren nehmen wir an dem bundesweiten Förderprogramm „Jugend trainiert Mathematik“ (kurz „JuMa“) teil. Im Rahmen dieses Programms erhielten wir jährlich 4-6 Briefe jeweils zu einem Teilgebiet der Wettbewerbsmathematik. Dies sind Zahlentheorie (das mit den ganzen Zahlen), Algebra (das mit den nicht so ganzen Zahlen), Geometrie (das ohne Zahlen) und Kombinatorik (alles andere).
Zusätzlich zu Grundlagenwissen zu dem entsprechenden Thema enthalten diese Briefe stets fünf zu lösende Aufgaben, für die jeweils ein bis zwei Monate Zeit sind. Außerdem gibt es jährlich zwei Seminare, wo sich alle Teilnehmer treffen, welche, sogar wenn man von dem mathematischen Teil absieht, sehr viel Spaß machen. Die JuMa-Klausur am Ende jedes Seminars ist jedoch für viele Teilnehmer ein wunder Punkt.
JuMa hilft uns sehr beim Vorbereiten auf verschiedenste Wettbewerbe, wie beispielsweise die Mathematik-Olympiade und den Bundeswettbewerb Mathematik, bei welchen wir schon so manche Erfolge erzielen konnten. Zusätzlich kann man sich über JuMa sogar zur Mitteleuropäischen Mathematik-Olympiade qualifizieren.
Als wir den Instagram-Post zu dem Ideenwettbewerb gesehen haben, wussten wir sofort, dass wir daran teilnehmen mussten. Da Mittelungleichungen öfters Thema in Mathewettbewerben sind und eine sehr elegante geometrische Darstellung besitzen, kamen wir auf die Idee, diese als DorFuchs-Song umzusetzen. Wir haben also innerhalb einer Woche einen Beweis entwickelt, den Songtext geschrieben und eine Melodie komponiert. Außerdem war es uns wichtig, dass unser, doch deutlich längerer Beweis einfach zu verstehen ist. Deshalb haben wir mithilfe von einem mathematischen Animationstool namens “Manim” unsere Beweisschritte grafisch dargestellt.

Das JuMa-Team stellt sich vor:
Janina (Nordrhein-Westfalen)
- hält uns alle bei Laune, auch um 2 Uhr nachts, und ist für viele unproduktive Stunden verantwortlich.
- hatte die Grundidee für den Refrain und wird damit den ESC gewinnen.
- hatte am Tag nach der Abgabe eine Einheit zu Mittelungleichungen und hat es vor lauter Freude allen zehnmal erzählt.
Johannes (Bayern)
- hat einiges an Text geschrieben und den Prechorus in der grandiosesten Stunde seiner Gehirnzellen entworfen.
- hat große Teile mit Manim animiert und ist an den vielen Compiler-Errors verzweifelt.
- ist zum Frust seiner Konkurrenten gerade führend in unserem Daily DorFuchs-Quiz. Michael (Sachsen-Anhalt)
- labert uns alle gerne und lange mit seinen Problemen beim Schnitt voll, braucht Ewigkeiten und ist dabei im ständigen Kampf gegen seinen Laptop.
- war zu D-motiviert, um sich um Oskars Lieblingsakkord D zu kümmern.
- ist lyrisch sehr begabt und analysiert unser soziales Verhalten stets ausführlich.
Oskar (Berlin)
- hat den Großteil des Textes gedichtet und dabei manchmal zu viele Silben in einen Vers gepresst.
- hat organisatorisch für alles gesorgt und den armen Herrn Feller fast täglich genervt.
- hat mit seinem Daily DorFuchs-Quiz alle dazu gezwungen, alle DorFuchs-Lieder im Schlaf zu können. Paul (Baden-Württemberg)
- hat musikalisch gekocht und ist dabei ein bisschen zu mollig geworden.
- hat oft im falschen Tempo gesungen und mit dem Schnipsen in der Aufnahme die anderen wahnsinnig gemacht.
Tanmay (Baden-Württemberg)
- hat auch beim Animieren gehasselt, frustrierte GitHub-Commits geschrieben und einmal trotz Schule am nächsten Tag bis nach 3 Uhr nachts daran geackert.
- hat das finale D gespielt und damit die sich aufbauende D-mut befriedigt.


